Klimaschutz-Beitrag mit CO2-Zertifikaten

Laufen ist an sich ein umweltfreundlicher Sport. Zählt man aber den Kraftstoff-, Strom- und Wärmeverbrauch bei der Organisation und der Anreise der Läufer/-innen bei einem großen Laufevent zusammen, entsteht schnell ein hoher CO2-Ausstoß. Deshalb übernimmt B2Run hier Verantwortung und versucht, die entstehende Umweltbelastung von Anfang an so niedrig wie möglich zu halten.
Wir als Veranstalter der B2Run-Firmenlaufserie setzen dazu bereits einige Maßnahmen um, damit wir die vermeidbaren CO2-Emissionen in unseren Abläufen verringern können. So haben wir z. B. unsere Druckmaterialien erheblich minimiert und stellen den Teilnehmer/-innen alle Informationen digital zur Verfügung. Poster & Flyer für die Unternehmenskommunikation werden nur nach Bedarf gedruckt.
Darüber hinaus arbeiten wir mit unserem Partner, dem unabhängigen Klimaschutzunternehmen First Climate zusammen, der den CO2-Fußabdruck unserer Laufserie berechnet. Um den unvermeidbaren Emissionen unserer Laufveranstaltungen entgegenzuwirken, fördern wir außerdem in Kooperation mit First Climate zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen, indem wir CO2-Zertifikate aus einem verifizierten Emissionsminderungs-Projekt erwerben. So leisten wir einen wirksamen Beitrag zum internationalen Klimaschutz.
Im Rahmen der diesjährigen Laufsaison unterstützt B2Run das Cookstoves-Projekt, das energieeffiziente Kochöfen an Familien und Haushalte in Afrika verteilt und so dazu beiträgt, den Brennholzverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen offenen Feuerstellen deutlich zu reduzieren. Auf diese Weise senkt das Projekt wirksam Emissionen und trägt zur Verringerung der Entwaldung sowie besseren Lebensbedingungen bei.
2026: Afrika - Energieeffiziente Kochöfen

In ganz Afrika sind Millionen von Haushalten auf traditionelle Kochmethoden angewiesen, bei denen hauptsächlich Holz und Holzkohle als Energiequellen dienen. In Ländern wie Uganda und Nigeria gehört der Holzeinschlag zur Beschaffung bzw. für die Produktion von Brennstoffen deshalb zu den Hauptursachen für die fortschreitende Entwaldung. Hinzu kommen steigende gesundheitliche Risiken, die mit dem Kochen über offenem Feuer einher gehen. Gegenstand des Projektes ist es, die Verbreitung energieeffizienter Kochherde in Uganda und Nigeria zu fördern und zu unterstützen. Die speziell für das Projekt entwickelten Kochöfen sind simpel, aber haltbar und effektiv. Im Vergleich zu den traditionellen offenen Feuerstellen ermöglichen die neuen Metallkochherde eine Brennstoffeinsparung von bis zu 50 %.
Durch Unterstützung dieses Projekts tragen wir 2026 zum Erreichen folgender Sustainable Development Goals bei:

Noch mehr Informationen zum Kochofen-Klimaschutzprojekt in Afrika findest du in diesem pdf.
Wie funktioniert die Klimaschutzförderung?
Als Übergangslösung bis zur Entwicklung neuer CO2-armer Technologien oder Energieträger ist die Förderung hochwertiger Klimaschutzprojekte ein wichtiges Instrument für unternehmerischen Klimaschutz. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen eine substanzielle Reduktion von Treibhausgasemissionen mit anderen Mitteln nicht kurzfristig zu erreichen ist.
Unternehmen können dazu CO2-Zertifikate aus Projekten erwerben, die Emissionen entweder reduzieren (Emissionsminderungs-Projekte) oder der Atmosphäre aktiv CO2 entziehen (CO2-Senkenprojekte). Auf diese Weise ermöglichen sie die Durchführung zusätzlicher Klimaprojekte. Weitere Informationen zur Klimaschutzförderung durch CO2-Zertifikate findet ihr hier.

Unsere Baumpflanzaktion
Seit 2023 setzen wir zusätzlich zu unserem Klimaengagement mit First Climate auch eine Baumpflanzaktion um. Dabei pflanzen wir für jedes angemeldete Team einen Baum. Nachdem wir 2025 das Ziel von 12.500 Bäumen erreichen konnten, nehmen wir uns für die Saison 2026 vor, 15.000 Bäume zu pflanzen. Bei der Pflanzung arbeiten wir mit der Stiftung Menschen für Menschen zusammen, die seit über 40 Jahren die Lebensgrundlage vieler Menschen im ländlichen Äthiopien sichert und es ihnen ermöglicht, ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Erhalt und die Regeneration der natürlichen Ressourcen, die eine wesentliche Lebensgrundlage für die hauptsächlich von Landwirtschaft lebenden Menschen ist. Zum Erhalt dieser gehört schon seit über 30 Jahren der Ansatz der integrierten Aufforstung: Über das Ziehen und Pflanzen von Baumsetzlingen hinaus sorgen die begleitenden Maßnahmen für einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung. Dazu zählen neben der Einbindung und Selbstverpflichtung der Bauernfamilien, den Wald zu schützen, u. a. verschiedene Boden- und Wasserkonservierungsmaßnahmen, die Einführung von Tierfuttersaatgut, der Gemüse- und Obstanbau, die Honigproduktion, die verbesserte Trinkwasserversorgung sowie die Verteilung holzsparender Öfen. Erst die enge Einbindung der lokalen Bevölkerung, in dem Sie von den Ökosystemdienstleistungen der regenerierten Natur leben können, macht den Wald für sie wieder wertvoll und motiviert so die Bevölkerung, diesen nachhaltig zu schützen.
Auch in der Saison 2026 unterstützten wir die Aufforstungsaktivitäten im Projektgebiet Kawo Koysha, das in der Walayta-Sodo-Zone im Regionalstaat Südäthiopien liegt. Weitere Informationen findest du hier in unserer Infografik.
Mehr Informationen zur Stiftung Menschen für Menschen, den Maßnahmen und den Projektgebieten findest du hier.

Fotos: Stiftung Menschen für Menschen/Rainer Kwiotek
